Neue Politik zum Schutz von Tieren und der Umwelt in der Türkei


Logo der Polizei für Umwelt, Natur und Tierschutz

Die Direktion für Umwelt, Natur und Tierschutz, eine neue türkische Polizeidienststelle, wurde letzte Woche eingerichtet, und ihre neuen Beamten begannen am Mittwoch mit der Ausbildung in Ankara. Ihre Mission: Wildtiere und Tiere vor Missbrauch und anderen Verbrechen zu schützen.

Obwohl die Türkei oft als Zufluchtsort für streunende Tiere angesehen wird, ist sie manchmal schweren Tierquälereien ausgesetzt. Letztes Jahr war das Land schockiert von einer Reihe von Tötungen und Verstümmelungen von Tieren und von der Tatsache, dass ihre Täter nur mit einer einfachen Geldstrafe bestraft wurden.

Tierschützer setzen sich seit langem dafür ein, dass Gewalt gegen Tiere als Verbrechen und nicht als Verstoß anerkannt wird (Animal Welfare Act 2004). Mit der neuen Gesetzesvorlage * (in Entwicklung) werden diejenigen, die Tiere foltern und / oder töten, mit Haftstrafen konfrontiert. Straftaten gegen Tiere sollten in das türkische Strafrecht aufgenommen werden.

In dieser neuen Abteilung müssen zunächst 260 Agenten geschult werden.

Diesen Polizisten (aber auch der Gendarmerie) wird eine in der Entwicklung befindliche Anwendung namens Haydi helfen. Letzteres ermöglicht es den Bürgern, Verbrechen gegen Tiere und Umweltschäden zu melden.

https://apps.apple.com/tr/app/haydi/id1524498391?l=tr

Das neue Gesetz sieht auch die Einrichtung eines Tierschutzfonds vor, der die Kommunen regelmäßig finanziell für bestimmte Aktivitäten im Zusammenhang mit Tierrechten und Tierschutz unterstützt. Darüber hinaus müssen die Gemeinden 1% ihres Budgets direkt für Tiere bereitstellen, um Tierheime und Rehabilitationszentren zu schaffen. Derzeit haben von den 1.389 türkischen Gemeinden nur 234 solche Unterkünfte; Diese Zahl sollte auf mindestens 500 steigen.

In der Türkei wie auch anderswo sind Hunde ein wesentlicher Bestandteil der Strafverfolgung … Die türkische Nationalpolizei betreibt ein Hundeausbildungszentrum, das Hunde zertifiziert, die Sicherheitskräfte im ganzen Land begleiten. Derzeit arbeiten rund 450 vom Zentrum zertifizierte Hunde in einer Vielzahl von Bereichen, vom Schnüffeln von Sprengstoff bis zur Erforschung von Betäubungsmitteln. Ganz zu schweigen davon, dass Hunde nach einem Erdbeben dazu beitragen können, Leben zu retten.

* Das neue Gesetz sieht eine Geldstrafe von 10.000 TL für das Verlassen eines Tieres vor (zum Vergleich: In Frankreich wird diese Straftat mit zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 30.000 Euro bestraft).

Informationsquellen:

https://www.aa.com.tr/tr/turkiye/cevre-doga-ve-hayvanlarin-korunmasi-icin-haydi-devrede/1926253

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